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26.02.2016
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Bauernproteste in Athen zeigen erste Wirkung
Athen. Griechische Bauern versperrten am Donnerstag Fernstraßen und zwei der wichtigsten Grenzübergänge nach Bulgarien. Die Blockaden gehen mittlerweile in die fünfte Woche. Regierungschef Alexis Tsipras wollte sich am Donnerstag nachmittag zum zweiten Mal seit Montag mit Vertretern der Landwirte treffen, teilte sein Büro mit. Die Regierung hat angeboten, die geplante Erhöhung der Rentenbeiträge von sieben auf 20 Prozent des Einkommens von 2019 auf 2021 zu verschieben. Auch die Steuererhöhungen könnten über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Die meisten Bauernverbände fordern die Rücknahme des gesamten »Reformpakets«. Dagegen warnte Tsipras, ohne die Maßnahmen könnten die Renten bald nicht mehr ausgezahlt werden. Unterdessen kündigte die Staatsanwaltschaft von Athen an, sie prüfe, inwiefern die Protestierenden mit ihren Straßenblockaden sich strafbar machten. (dpa/jW)
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