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YPG erkennt Waffenruhe an – Türkei nicht

Istanbul. Die Türkei ist aus Sicht von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu nicht zur Einhaltung der Feuerpause in Syrien verpflichtet. »Diese Waffenruhe gilt nur für Syrien, für die Seiten, die innerhalb Syriens kämpfen«, sagte Davutoglu am Donnerstag in Konya. Die syrische Kurden-Miliz YPG hat der Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland hingegen zugestimmt. Die von den USA und Russland verkündete Feuerpause sei sehr wichtig, erklärte YPG-Sprecher Redur Xelil am Donnerstag auf Facebook. In der Nacht zu Donnerstag beschoss die türkische Luftwaffe erneut PKK-Stellungen im Nordirak. Die Angriffe in der Region Kandil hätten zwei Stunden angedauert und seien »erfolgreich verlaufen«, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Militärkreise. Die kurdische Nachrichtenagentur ANF berichtete, dass es »glücklicherweise keine Toten und Verletzten« gegeben habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2016, Seite 7, Ausland

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