Zum Inhalt der Seite

Südafrika: Krawalle an Universitäten

Johannesburg. Zahlreiche südafrikanische Hochschulen haben aufgrund von gewaltsamen Protesten den Lehrbetrieb vorübergehend eingestellt. Präsident Jacob Zuma verurteilte die Gewaltausbrüche am Donnerstag. »Egal, wie groß die Wut ist, Studenten sollten nicht ihre eigenen Universitäten niederbrennen und sich selbst und anderen die Bildung verwehren«, wurde Zuma auf der Internetseite der Regierung zitiert. An der North-West-Universität waren bei Protesten gegen einen neu eingesetzten Studentenausschuss zwei Gebäude in Flammen aufgegangen. In der Hauptstadt Pretoria kam es zu Auseinandersetzungen zwischen weißen und schwarzen Studenten, nachdem letztere die Einführung von Englisch statt Afrikaans als Lehrsprache gefordert hatten. In Bloemfontein hatten weiße Fans der Universitätsrugbymannschaft bereits am Montag schwarze Studenten und Angestellte angegriffen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2016, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!