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Geplante Repressionen gegen Flüchtlinge

Wien. In Wien verständigten sich am Mittwoch die Innen- und Außenminister der »Westbalkanstaaten« auf Repressionen gegen Flüchtlinge. Ohne die von allen gewollte gesamteuropäische Lösung müsse mit nationalen und regionalen Maßnahmen Druck gemacht werden, forderte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). »Österreich ist für verstärkte Grenzkontrollen entlang der Balkanroute und bietet hier Mazedonien auch Unterstützung mit Soldaten an«, hatte der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) bereits vor dem Treffen am Mittwoch morgen erklärt. An der Südgrenze Österreichs sei die Zahl der Soldaten seit Montag um 450 auf 1.450 aufgestockt worden. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban kündigte am Mittwoch zudem ein Referendum über die EU-Flüchtlingskontingente an. (dpa/Reuters/jW)Siehe Seite 7

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2016, Seite 1, Ausland

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