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Riad klagt 30 angebliche iranische Spione an

Riad. Saudi-Arabien macht 30 angeblichen iranischen Spionen den Prozess. Die Angeklagten seien Afghanen und Iraner, berichtete die Zeitung Al-Hayat am Montag. Nach Angaben des Nachrichtensenders Al-Arabija mit Sitz in Dubai stammen die 30 Beschuldigten alle aus der östlichen Region Al-Katif – der Hochburg der Schiiten in Saudi-Arabien. Ihnen wird vorgeworfen, sich mit dem iranischen Geheimdienst verschworen zu haben. Einige sollen auch den obersten Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, getroffen haben. Sie werden des Hochverrats beschuldigt. Das Verhältnis zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat sich seit Jahresbeginn weiter verschlechtert. Nach der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudi-Arabien und der anschließenden Stürmung der saudischen Botschaft im mehrheitlich schiitisch bewohnten Iran hatte Riad den diplomatischen Kontakt abgebrochen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2016, Seite 1, Ausland

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