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E.on verkauft Öl- und Gasfelder

London. Der Essener Energiekonzern E.on verkauft Insidern zufolge seine britischen Öl- und Gasfelder an Premier Oil. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus Finanz- und Industriekreisen erfuhr, liege das Volumen der Transaktion bei bis zu 150 Millionen Euro. Die beiden Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab. Die Aktien des britischen Ölkonzerns Premier Oil waren seit dem Morgen vom Handel ausgesetzt.

Im Oktober hatte E.on seine norwegischen Öl- und Gasfelder für rund 1,4 Milliarden Euro an den russischen Oligarchen Michail Fridman verkauft. E.on musste dabei nach eigenen Angaben einen Buchverlust von mehr als einer Milliarde Euro hinnehmen. Der Wert des Geschäfts ist wegen des abgestürzten Ölpreises deutlich geschrumpft.

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Die Absetzbewegung aus der Öl- und Gasförderung ist nicht neu. E.on-Konkurrent RWE hatte seine Öl- und Gasfördertochter Dea im vergangenen Jahr für rund fünf Milliarden Euro an Fridmans Fonds LetterOne verkauft. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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