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05.12.2015
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Vorrang für Erdverkabelung
Berlin. Große Stromtrassen sollen in Deutschland künftig vor allem unterirdisch verlegt werden. Der Bundestag beschloss am späten Donnerstag abend einen Gesetzentwurf, der einen Vorrang für die sogenannte Erdverkabelung bei Gleichstromtrassen vorsieht. Bisher sind unterirdische Leitungen bei der Planung neuer Trassen die Ausnahme. Hintergrund der Neuregelung ist, dass sich vielerorts Protest gegen den Bau weiterer überirdischer Stromleitungen regt. Die Bundesnetzagentur begrüßte am Freitag den Beschluss. Es sei ein »wichtiger Schritt für das Gelingen der Energiewende, auch wenn er mit höheren Kosten verbunden und das Erdkabel nicht für jede Situation die richtige Lösung ist«, erklärte Behördenpräsident Jochen Homann in Bonn. (AFP/jW)
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