Zum Inhalt der Seite

Dialog gefordert

Papst Franziskus hat den Bau von Mauern und Zäunen in Europa zur Abschreckung von Flüchtlingen als destruktiv kritisiert. »Das Problem bleibt, aber es bleibt mit mehr Hass«, sagte der Papst auf dem Rückflug von seinem neuntägigen Besuch in Kuba und den USA nach Rom in der Nacht zum Montag. »Mauern sind nie Lösungen, Brücken hingegen immer«, so Franziskus. Zwar gebe es angesichts der Flucht Tausender Menschen nach Europa derzeit einige Schwierigkeiten, aber die Lösungen müssten »im Dialog zwischen den Ländern« gefunden werden. Das Foto entstand im Helikopter auf dem Weg zum Flughafen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2015, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage