Zum Inhalt der Seite

Weniger Boni für Londons Banker

London. Banker in Großbritannien mussten sich im vergangenen Jahr mit weniger Boni zufriedengeben. Im Schnitt sanken die Prämien im Vergleich zu 2013 um sechs Prozent auf 13.100 Pfund (knapp 18.000 Euro), wie das nationale Statistikamt am Mittwoch mitteilte. In der gesamten Finanzbranche des Königreichs schrumpften die Boni um zehn Prozent auf 13,6 Milliarden Pfund – im Vergleich zum Spitzenjahr 2008 (als die Bankenkrise ausbrach und den Unsinn der Boni offenbarte) ist das sogar ein Rückgang um mehr als ein Viertel.

Im Gegensatz zu anderen Branchen verdienen Banker aber immer noch überdurchschnittlich viel, wie die Daten zeigen. Das gilt vor allem für die Metropole London, Europas wichtigsten Finanzplatz. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!