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Raubkunst ermitteln

Bayern will die Provenienzforschung verbessern und richtet einen Forschungsverbund ein, der insbesondere die Herkunft mutmaßlich während der Nazizeit geraubter Kunst- und Kulturgüter klären soll. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit. Dazu sollen wichtige Aktenbestände digital erschlossen werden. Über eine Plattform sollen relevante Daten und Fakten für alle beteiligten Forscher zur Verfügung stehen. Mitglieder des Verbunds sollen unter anderem das Bayerische Nationalmuseum, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Bayerischen Staatsbibliothek sein. Der Freistaat ist in der Herkunftsforschung besonders gefragt, weil er einst das riesige Vermögen erbte, das die NSDAP, Adolf Hitler und andere Nazigrößen zusammengerafft hatten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2015, Seite 10, Feuilleton

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