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Verbände fordern weniger restriktive Drogenpolitik

Berlin. In der Drogenhilfe aktive Verbände und Experten haben eine Abkehr von der restriktiven Drogenpolitik gefordert. Die Verbotsstrategie sei gescheitert und verhindere weder den Konsum noch den Handel mit Drogen, erklärten die Deutsche Aids-Hilfe und weitere Organisationen am Montag bei der Vorstellung des »Alternativen Drogen- und Suchtberichts« in Berlin. Nach Auffassung der Verbände verhindern Verbote den Drogenkonsum und -handel nicht, sondern verdrängen ihn lediglich ins Verborgene. Dort seien die Konsumenten für Hilfsangebote nur schwer erreichbar. Der Alternative Drogen- und Suchtbericht wird seit 2014 jährlich herausgegeben vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept), der Deutschen Aids-Hilfe und dem Selbsthilfenetzwerk JES Bundesverband. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2015, Seite 2, Inland

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