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Ökonomen wollen Bargeld abschaffen

Hamburg. Der »Wirtschaftsweise« Peter Bofinger hält eine Abschaffung des Bargelds für sinnvoll. »Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus«, sagte der Wissenschaftler dem Spiegel vom Samstag. Deren Abschaffung würde »die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen« austrocknen. Die Zukunft des Bargeldes wäre auch »ein gutes Thema für die Agenda des G-7-Gipfels«, der Anfang Juni im bayerischen Schloss Elmau stattfindet.

Der ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, plädierte im Handelsblatt dafür, Bargeld als Zahlungsmittel auslaufen zu lassen und als ersten Schritt nur noch die kleineren Geldscheine herauszugeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2015, Seite 1, Inland

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