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Wasserball: Wasserballers Frust

Berlin. Der Deutsche Olympische Sportbund sieht keine realistische Chance für eine Qualifikation der Wasserball-Nationalmannschaft für Olympia 2016 in Rio de Janeiro. Deshalb forderte er den Deutschen Schwimmverband auf, die Förderung der Wasserballer an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 auszurichten. Damit ist auch die jährliche Projektförderung der Wasserballer, die sich auf 110.000 Euro beläuft, gefährdet. »Das ist erst mal ein Schlag ins Gesicht«, sagte Teamkapitän Moritz Oeler. Das Nationalteam, das sich nicht für die WM im August in Kasan qualifiziert hat, kann bei der EM 2016 im Januar in Belgrad und beim Qualifikationsturnier im April 2016 in Florenz doch noch das Ticket für Rio buchen – wenn’s denn jemand bezahlen will. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2015, Seite 16, Sport

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