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Häftlinge in Thüringen im Hungerstreik

Hohenleuben. In der Thüringer Justizvollzugsanstalt Hohenleuben sind neun Häftlinge in den Hungerstreik getreten. Die Männer nehmen nach Angaben der Landesregierung seit Freitag kein Essen zu sich. Allerdings gebe es keinen gemeinsamen Forderungskatalog, sondern verschiedene Gründe für die Essensverweigerung. Diese reichten von Kritik an der Verpflegung bis zur sozialen Betreuung. Das Gefängnis in Hohenleuben, in dem sich noch bis zu sechs Häftlinge eine Zelle teilen müssen, ist veraltet. Es soll nach der Errichtung einer neuen Haftanstalt im sächsischen Zwickau geschlossen werden. Derzeit sind in Hohenleuben rund 270 Männer inhaftiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2015, Seite 2, Inland

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