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Arbeitslosigkeit führt jährlich zu 45.000 Suiziden

Paris. Arbeitslosigkeit ist einer am Mittwoch von Schweizer Forschern der Universität Zürich veröffentlichten Studie zufolge die Ursache für jährlich 45.000 Suizide in 63 Ländern weltweit. Die Wissenschaftler hatten für ihre im Fachmagazin The Lancet Psychiatry veröffentlichte Studie die Daten aus 63 Ländern aus den Jahren 2000 bis 2011 ausgewertet. Darunter waren alle westlichen Industrieländer, nicht jedoch Indien oder China. Von den insgesamt 233.000 Suiziden jährlich in diesem Zeitraum in den untersuchten Ländern ordneten die Forscher rund ein Fünftel, also 45.000, der Arbeitslosigkeit zu. Die Krise von 2008 hatte demnach direkte Auswirkungen: Etwa 5.000 Menschen nahmen sich deshalb nach Ansicht der Wissenschaftler das Leben.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2015, Seite 1, Ausland

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