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Notwendige Bündnispolitik

Zu jW vom 3. Dezember: »VVN distanziert sich vom 'Friedenswinter'«

Der VVN-BdA »hat sich förmlich gegen eine Zusammenarbeit mit den sogenannten Mahnwachen ausgesprochen«, heißt es in der Zeitung. Als es damals um die NATO-»Nach«-Rüstung ging, erklärte Erich Honecker, wenn es um den Erhalt des Friedens geht, verbünden wir uns im Notfall auch mit dem Teufel. Als erfahrener praktischer Politiker wusste er um die Notwendigkeit der Bündnispolitik. Denn wenn die gesamte Menschheit von einer nuklearen Vernichtung bedroht wird, dann müssen politische Schranken überwunden werden. Die Führung des VVN-BdA dagegen gefällt sich im Sektierertum, will nur allein im kleinsten Kreis mit ideologisch Unverdächtigen gegen einen drohenden Krieg auftreten. Gibt es eigentlich schon Dankschreiben aus dem NATO-Hauptquartier dafür?
Henrik Schulze, Jüterbog

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2014, Seite 14, Leserbriefe

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