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Irak: UN loben Deal beim Ölverkauf

Bagdad. Eine Einigung zwischen der irakischen Zentralregierung in Bagdad und den kurdischen Autonomiegebieten über den Verkauf von Erdöl stößt auf ein positives Echo. Der Kompromiss zwischen beiden Seiten sei ein »sehr wichtiger erster Schritt«, um eine umfassende Lösung für alle weiteren Fragen zu finden, teilte der UN-Sondergesandte für den Irak, Nikolaj Mladenov, am Freitag mit.

Die kurdische Autonomieregierung im Norden des Landes streitet sich seit langem mit Bagdad über den Export des fossilen Rohstoffes aus den Gebieten unter ihrer Kontrolle. Im Ergebnis eines am Donnerstag erzielten Kompromisses zahlt Bagdad 500 Millionen US-Dollar an die kurdische Autonomieregierung, wie die Nachrichtenseite Rudaw meldete. Im Gegenzug darf Bagdad täglich 150.000 Barrel (Fass, je 159 Liter) Rohöl aus Gebieten unter kurdischer Kontrolle exportieren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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