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Sierra Leone: Massenquarantäne
Freetown. Vier Tage nach einer landesweiten Ausgangssperre in Sierra Leone hat die Regierung 1,2 Millionen Menschen unter Quarantäne gestellt, um die Ebola-Epidemie einzudämmen. Die Maßnahme gelte für drei Bezirke und zwölf Stammesgebiete, sagte Präsident Ernest Bai Koroma am späten Mittwoch abend in einer Fernsehansprache. »Port Loko, Bombali und Moyamba werden mit sofortiger Wirkung isoliert.« Die östlichen Bezirke Kenema und Kailahun waren bereits zuvor unter Quarantäne gestellt worden.
Bis zum Sonntag hatte im ganzen Land eine Ausgangssperre gegolten, bei der 30000 Helfer von Tür zu Tür gingen und mindestens 150 neue Fälle der tödlichen Krankheit entdeckten. Mit den neuen Maßnahmen kann sich nun mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung des Landes nicht frei bewegen.
Die Zahl der offiziell registrierten Ebola-Todesopfer in Westafrika ist derweil auf 2917 gestiegen. Insgesamt seien 6263 Fälle gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag mit. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Schätzungen von Experten aber weit höher liegen.
(AFP/Reuters/jW)
Bis zum Sonntag hatte im ganzen Land eine Ausgangssperre gegolten, bei der 30000 Helfer von Tür zu Tür gingen und mindestens 150 neue Fälle der tödlichen Krankheit entdeckten. Mit den neuen Maßnahmen kann sich nun mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung des Landes nicht frei bewegen.
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Die Zahl der offiziell registrierten Ebola-Todesopfer in Westafrika ist derweil auf 2917 gestiegen. Insgesamt seien 6263 Fälle gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag mit. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Schätzungen von Experten aber weit höher liegen.
(AFP/Reuters/jW)
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