-
19.09.2014
- → Feuilleton
Schwarzmaler
Berühmt wurde er für Bilder, die auf dem Kopf stehen, jetzt malt er schwarz: Das Haus der Kunst in München zeigt von heute bis zum 1. Feburar eine große Ausstellung mit Werken des Künstlers Georg Baselitz unter dem Titel: »Damals, dazwischen und heute«. Was nach Retrospektive klingt, soll keine sein. Auch wenn Werke aus den vergangenen 50 Jahren ausgestellt werden, stehen im Mittelpunkt die sogenannten »schwarzen Bilder« aus der jüngsten Schaffenszeit des 76jährigen. Dafür hat Baselitz Farben so lange mit schwarz gemischt, bis nur noch ein Hauch von ihnen zu sehen war. Hintergrund und Motiv verschwimmen fast bis zur Unkenntlichkeit. »Das hat nichts zu tun mit Psychologie oder Alterswerk. Es ist ein Experiment«, sagt Baselitz. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton