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Industrie drängt auf Handelsabkommen

Berlin. Die deutsche Industrie will, daß das Freihandelsabkommen EU-Kanada (CETA) rasch durchgepeitscht wird. Das Vorhaben sollte schnellstmöglich unterzeichnet werden, sagte Stefan Mair von der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) am Dienstag. Der BDI halte dabei auch Klauseln zum Investitionsschutz – dem wichtigsten Streitpunkt – für zentral. Zwar seien bei dem Thema noch Nachbesserungen nötig. Doch profitiere die EU letztlich von einem ausgereiften Investitionsschutz mit Kanada.

Die Bundesregierung hält sich bislang offen, ob sie dem Abkommen mit einer derartigen Klausel zustimmt. Die deutsche Haltung zu CETA gilt als Hinweis darauf, ob das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) Chancen hat. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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