Zum Inhalt der Seite

New York: Pässe für »Illegale«

New York. In New York erhalten auch Einwanderer ohne gültige Papiere bald einen Ausweis. Bürgermeister Bill de Blasio unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) ein entsprechendes Gesetz. Mit den Papieren sollen die fast 500000 Einwanderer ohne gültigen Aufenthaltsstatus ab kommendem Jahr Bankkonten eröffnen und Mietverträge unterzeichnen können sowie Zugang zu städtischen Dienstleistungen erhalten.

Auf Bundesebene stecken Entwürfe für eine umfassende Einwanderungsreform seit Jahren im Kongreß fest. Der Senat hatte vergangenen Sommer einen Plan verabschiedet, der vorsieht, daß die »illegalen« Einwanderer in den USA vorläufige Aufenthaltspapiere erhalten und sich nach einer Wartezeit von 13 Jahren einbürgern lassen können. Im Repräsentantenhaus blockieren jedoch ultrarechte Republikaner das Vorhaben. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2014, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!