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23.06.2014
- → Feuilleton
Vinceremos!
Das Leben ist herrlich; da kuckste und staunste, und dann macht dich einer aber sowas von naß, echt bannich, da gehste fast kaputt vor Glück.
Vincent Klink hat es hingekriegt und das Buch seines Lebens geschrieben: »Voll ins Gemüse mit Vincent Klink« heißt es, die zweihundatfümpfzich Seiten (oder auch Saiten mit a-i – der Mann ist ja auch Musicka! –) sind sowas von prall, er kann es und weiß es.
Sellerie oder Saubohne, mit Fenchel und Fleisch oder ohne, man kann das alles kochen, es hat Knochen, Gerüst, Gemüt, und im Untergrund ist ein tiefes Ausprobieren dieser Welt, da finden sich Handwerk und Mundwerk als Liebende.
Jedes Gericht ist erschwinglich; das Wort erschwinglich hat einen kinderkarussellhaften Grundgroove, und darum geht es: um den wahren Luxus, um die Erfahrung dieser Welt. Wer dieses Buch nicht in seinem Kopf und in seiner Küche hat, darf sich gehackt legen, als Peter Silie.
Vincent Klink hat es hingekriegt und das Buch seines Lebens geschrieben: »Voll ins Gemüse mit Vincent Klink« heißt es, die zweihundatfümpfzich Seiten (oder auch Saiten mit a-i – der Mann ist ja auch Musicka! –) sind sowas von prall, er kann es und weiß es.
Sellerie oder Saubohne, mit Fenchel und Fleisch oder ohne, man kann das alles kochen, es hat Knochen, Gerüst, Gemüt, und im Untergrund ist ein tiefes Ausprobieren dieser Welt, da finden sich Handwerk und Mundwerk als Liebende.
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Jedes Gericht ist erschwinglich; das Wort erschwinglich hat einen kinderkarussellhaften Grundgroove, und darum geht es: um den wahren Luxus, um die Erfahrung dieser Welt. Wer dieses Buch nicht in seinem Kopf und in seiner Küche hat, darf sich gehackt legen, als Peter Silie.
Vincent Klink: Voll ins Gemüse, 120 essentielle Rezepte und 40 Storys. Edition Häuptling eigener Herd, Stuttgart 2014, 246 S., 29 Euro
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Wiglaf Droste