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Friedenspreise

Der englische Regisseur Justin Chadwick wird für seinen Film »Mandela – Der lange Weg zur Freiheit« mit dem Friedenspreis des Deutschen Films geehrt. Chadwick zeige mit seinem Biopic, wie unbeugsam sich der 2013 gestorbene Friedensnobelpreisträger gegen jegliche Art von Menschenverachtung eingesetzt habe, begründete die Jury am Mittwoch in München. Der Regisseur soll die mit 10000 Euro dotierte Auszeichnung am 3. Juli beim Filmfest München entgegennehmen. Als Laudator ist Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) eingeplant. Einen Ehrenpreis soll bei dieser Gelegenheit der Schauspieler Klaus Maria Brandauer erhalten. Die Jury lobte dessen »zuweilen beängstigende Intensität«. Als »internationaler Nachwuchsfilmemacher« wird der 1977 in Paris geborene Yann Demange gewürdigt. Der frühere Werbe- und Musikclipregisseur konnte die Preisrichter mit seinem Actionfilm »’71« überzeugen, der im Februar im Wettbewerb der Berlinale lief. Darin geht es um einen englischen Soldaten, der in Belfast zwischen die Fronten gerät.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2014, Seite 13, Feuilleton

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