Zum Inhalt der Seite

Rund 166000 Waffen freiwillig abgegeben

Stuttgart/Winnenden. Zum fünften Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden hat der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl die Bürger ermuntert, weiter freiwillig ihre Waffen abzugeben. Seit 2009 seien rund 166000 Waffen abgeliefert und vernichtet worden, sagte Schmalzl am Dienstag in Stuttgart. Am 11. März 2009 hatte Tim K. in der Albertville-Realschule mit der Pistole seines Vaters acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen getötet. Auf seiner Flucht nach Wendlingen erschoß er drei weitere Menschen und sich selbst.

(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!