Zum Inhalt der Seite

Nürburgringprozeß: Haftstrafe gefordert

Koblenz. Im Untreueprozeß um den Ausbau des Nürburgrings hat die Staatsanwaltschaft für den ehemaligen rheinland-pfälzischen Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) vier Jahre Freiheitsstrafe gefordert. Die Staatsanwältin erklärte in ihrem Plädoyer am Dienstag vor dem Landgericht Koblenz den früheren Minister zum Hauptschuldigen der 2009 gescheiterten Privatfinanzierung des Ringausbaus. Es geht unter anderem um Zahlungen der größtenteils landeseigenen Nürburgring GmbH an zwei Finanzvermittler. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!