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Wohnen wird immer teurer

Berlin. Die Deutschen müssen mehr Geld fürs Wohnen ausgeben. Mit Nebenkosten betrug dieser Anteil 2013 knapp ein Viertel ihrer Konsumausgaben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Er kletterte seit dem Jahr 2000 von 22,9 auf 24,4 Prozent. Grund für die Entwicklung sei vor allem, daß Nebenkosten wie Strom und Gas teurer wurden. Als Konsum gilt der Teil des verfügbaren Einkommens, den die Verbraucher nicht sparen. Die gesamten Ausgaben der privaten Haushalte stiegen 2013 um 2,5 Prozent auf 1,57 Billionen Euro. Durchschnittlich gab jeder Deutsche im Jahr etwa 19153 Euro aus – oder gut 52 Euro pro Tag. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2014, Seite 5, Inland

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