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Ver.di kündigt Proteste gegen RWE-Politik an

Essen. Nach der Unterbrechung der Gespräche zum Kündigungsschutz beim Energieriesen RWE hat die Gewerkschaft ver.di mit Protesten gedroht. Die Verhandlungen seien bereits am vergangenen Freitag unterbrochen worden, bestätigten Sprecher der Gewerkschaft ver.di und des Unternehmens auf Anfrage einen Bericht der Rheinischen Post (Donnerstagsausgabe). Sollte das Unternehmen sich bis Ende März nicht bewegen, werde die Gewerkschaft über Aktionen beraten, sagte ver.di-Verhandlungsführer Hans Peter Lafos. RWE hatte angekündigt, bis 2016 rund 6750 Stellen zu streichen, davon 4750 in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen sollten vermieden werden, hieß es. Die Verlängerung des weitgehenden tariflichen Kündigungsschutzes, der bis Ende 2014 läuft, lehnt die Unternehmensspitze aber ab. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2014, Seite 2, Inland

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