Zum Inhalt der Seite

Büchel: Auto rast in Soldatengruppe

Laubach. Nach dem Unfall eines Autos mit einer Gruppe Soldaten in der Eifel suchen die Ermittler nach der Ursache. Sachverständige nahmen den Unfallort am Donnerstag vormittag unter die Lupe. »Im Moment gehen wir davon aus, daß die Bundeswehr nichts falsch gemacht hat«, sagte ein Polizeisprecher. Die betroffenen Soldaten gehören zum Taktischen Luftwaffengeschwader 33 auf dem Fliegerhorst Büchel.

Zu dem Unfall auf der Landstraße 95 nahe Laubach (Kreis Cochem-Zell) war es laut Polizei am Mittwoch abend gegen 18.40 Uhr gekommen. Die Soldaten waren auf einem Nachtorientierungsmarsch unterwegs, als ein Autofahrer von hinten in die Gruppe raste. Sieben Soldaten wurden laut Bundeswehr verletzt, drei davon schwer. Der Autofahrer war unverletzt geblieben. Laut Polizei hatten die Soldaten reflektierende Westen oder Armbänder getragen. Die Gruppe sei vorschriftsmäßig entlang des rechten Straßenrandes marschiert. Anders als bei einzelnen Fußgängern sei diese Seite für eine Kolonne die richtige.


(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!