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Psychisch gestörte Soldaten im Einsatz

Berlin. Jeder fünfte Bundeswehrsoldat geht mit einer psychischen Störung in den Auslandseinsatz. Nach einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie der Technischen Universität Dresden erhöht die Vorbelastung das Risiko, mit einer neuen psychischen Erkrankung zurückzukehren, um das Vier- bis Sechsfache. »Die neue Dunkelzifferstudie zu psychischen Erkrankungen von Bundeswehrangehörigen, die im Auslandseinsatz waren, spricht all den glänzenden Werbebroschüren der Bundeswehr Hohn und führt noch einmal vor Augen: Krieg macht krank, selbst wenn man ihm scheinbar gesund entronnen ist«, kristisierte Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2013, Seite 5, Inland

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