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Neonazi verurteilt wegen Drohungen

Würzburg. Der Neonazi Martin Wiese ist am Mittwoch wegen Volksverhetzung und Bedrohung zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Würzburg sah es in dem Berufungsprozeß als erwiesen an, daß Wiese im Sommer 2011 auf einer Kundgebung in Unterfranken Journalisten ein »Todesurteil« durch einen »Volksgerichtshof« angedroht hatte. Außerdem habe er verfassungsfeindliche Symbole verwendet. In erster Instanz hatte das Amtsgericht Gemünden den 37jährigen im vergangenen Jahr zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt. Dagegen hatten sowohl Wiese als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2013, Seite 4, Inland

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