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Greenpeace-Schiff geentert

Moskau. Nach der Erstürmung eines Greenpeace-Schiffes in der Arktis haben russische Sicherheitskräfte die »Arctic Sunrise« zur Fahrt in die Hafenstadt Murmansk gezwungen. Die 27köpfige Besatzung werde von bewaffneten Mitgliedern des Inlandsgeheimdienstes FSB bewacht, der für den Grenzschutz zuständig ist, sagte ein Sprecher der Umweltschutzorganisation am Freitag der Agentur Interfax. Die »Arctic Sunrise« hatte in der Petschorasee gegen geplante Ölbohrungen des russischen Staatskonzerns Gazprom protestiert. Daraufhin hatte der FSB das Schiff geentert und die Crew festgesetzt. Greenpeace kritisierte das Vorgehen als »Piraterie«. Die »Arctic Sunrise« habe sich in internationalen Gewässern befunden. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2013, Seite 6, Ausland

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