-
21.09.2013
- → Ausland
Greenpeace-Schiff geentert
Moskau. Nach der Erstürmung eines Greenpeace-Schiffes in der Arktis haben russische Sicherheitskräfte die »Arctic Sunrise« zur Fahrt in die Hafenstadt Murmansk gezwungen. Die 27köpfige Besatzung werde von bewaffneten Mitgliedern des Inlandsgeheimdienstes FSB bewacht, der für den Grenzschutz zuständig ist, sagte ein Sprecher der Umweltschutzorganisation am Freitag der Agentur Interfax. Die »Arctic Sunrise« hatte in der Petschorasee gegen geplante Ölbohrungen des russischen Staatskonzerns Gazprom protestiert. Daraufhin hatte der FSB das Schiff geentert und die Crew festgesetzt. Greenpeace kritisierte das Vorgehen als »Piraterie«. Die »Arctic Sunrise« habe sich in internationalen Gewässern befunden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland