Zum Inhalt der Seite

Bonner CDU wirbt auch um Zweitstimmen

Bonn. Die Bonner CDU will ihre Wahlkampfvereinbarung mit der FDP nicht als Zweitstimmenkampagne für die Liberalen verstanden wissen. »Wir haben nichts zu verschenken oder zu verleihen«, sagte die CDU-Direktkandidatin Claudia Lücking-Michel am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. »Wir werben um beide Stimmen für die CDU.« Die Bonner Absprache sieht vor, daß der nordrhein-westfälische FDP-Spitzenkandidat Guido Westerwelle, der im Wahlkreis Bonn wieder als Direktkandidat antritt, mit Aufklebern auf seinen Plakaten ganz auf die Zweitstimme setzt, während sich die CDU auf die Erststimmen konzentriert. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2013, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!