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Rebellen töten sieben Kurden in Syrien

Damaskus/Istanbul. Zwei Selbstmord­attentäter haben an einer Straßensperre in der syrischen Provinz Al-Hassake sieben Kurden mit in den Tod gerissen. Bei den Getöteten handele es sich um einen Milizionär und sechs bewaffnete Freiwillige einer lokalen Bürgerwehr, berichtete die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter am Freitag. Den Angaben zufolge gehörten die Männer, die zwei Autobomben zur Explosion brachten, der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) an, einem Ableger des Al-Qaida-Netzwerkes. Viele syrische Regimegegner beklagen, die ISIS-Mitglieder behaupteten zwar, sie wollten gegen die Truppen von Präsident Baschar Al-Assad kämpfen. Statt dessen konzentrierten sich ihre Angriffe jedoch darauf, in den von anderen Rebellen kontrollierten Gebieten jeden, der ihre Ideologie nicht teilt, zu terrorisieren. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2013, Seite 1, Ausland

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