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Ein SlowerBaby

Der US-Sänger, Gitarrist und Songwriter J.J. (Jean Jacques) Cale ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 74 Jahren in kalifornischen La Jolla an einem Herzinfrakt. Er trat Ende der 50er in Nashville für einige Zeit in der Grand Ole Opry auf, arbeitete als Toningenieur in Los Angeles und schuf zu Beginn der 70er den sogenannten Tulsa-Sound: ein Cocktail aus Rock’n’Roll, Country, Blues und Jazz, vorgetragen zu perlender Gitarre mit einer dezent-rauchigen Stimme, die fast schon wie ein weiterers Instrument wirkt. ­Cale schuf Klassiker wie »After Midnight« und »­Cocaine« und beeinflußte solche Schlaffi-Virtuosen des Understatement-Bluesrock wie Eric Clapton und Dire Straits. In seinem Twitter-Profil gab sich der Musiker den Namen »SlowerBaby«. Sein einziger Eintrag stammt aus dem Jahr 2009: »Ich mache Rock’n’Roll-Platten«.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2013, Seite 12, Feuilleton

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