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Manning: Anklage ­wegen »Feindeshilfe«

New York. Ein Militärgericht des US-Stützpunktes Fort Meade hat am Donnerstag entschieden, den Vorwurf der »Feindeshilfe« gegen den Wikileaks-Informanten Bradley Manning aufrechtzuerhalten. Das berichtete die New York Times. Mannings Verteidigung hatte am Montag gefordert, den Anklagepunkt fallenzulassen. Der 25jährige Soldat hatte Menschenrechtsverletzungen der US-Streitkräfte im Irak offengelegt, wo er selbst stationiert war. Vor Gericht hat er sich deswegen bereits für mehrere Vergehen schuldig bekannt, für die er zu einer Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren verurteilt werden könnte. Bei einem Schuldspruch wegen »Feindeshilfe« droht Manning lebenslange Militärhaft ohne die Möglichkeit einer Begnadigung. Die Todesstrafe will die US-Regierung für den Whistleblower nach eigenen Angaben nicht anstreben. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2013, Seite 1, Ausland

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