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NSU-Ausschuß setzt Arbeit fort

Stuttgart/Berlin. Der NSU-Untersuchungsausschuß im Bundestag will wieder in die Beweisaufnahme eintreten, um Vorgänge in Baden-Württemberg zu durchleuchten. Das wurde am Donnerstag nach einer nicht-öffentlichen Beratungssitzung des Gremiums in Berlin bekannt. Eigentlich hatte der Ausschuß die Befragung von Zeugen bereits abgeschlossen. Baden-Württemberg hatte kürzlich aber neue Akten an den Bundestag übersandt. Dubios ist die Rolle einer V-Person namens «Krokus» des baden-württembergischen Verfassungsschutzes. So will »Kroku« den Behörden kurz nach der Ermordung der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn gemeldet haben, daß Neofaschisten versuchten, etwas über den Gesundheitszustand von Kiesewetters schwerverletztem Kollegen herauszufinden. Der Ausschuß will am 24. Juni den V-Mann-Führer von »Krokus« befragen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2013, Seite 1, Inland

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