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Leiharbeit: Gespräche vertagt

Berlin. Die Verhandlungen zwischen der DGB-Tarifgemeinschaft und den Leiharbeitsverbänden BAP und IGZ sind überraschend vertagt worden. Dies geht aus einer Tarifinformation des Gewerkschaftsbundes hervor, die jW vorliegt und unmittelbar nach der vierten Runde am Dienstag veröffentlicht wurde. Ursprünglich hatte der DGB angestrebt, noch in dieser Woche einen neuen Tarifvertrag für die rund 800000 Leiharbeit unter Dach und Fach zu bringen.

Grund für die Verzögerung waren demnach u.a. Unstimmigkeiten über Regelungen für den Einsatz von Leiharbeitern zum Streikbruch. Viele Gewerkschafter fordern, die Verträge nicht zu verlängern und damit dem gesetzlichen Grundsatz gleicher Bezahlung von Leih- und Stammbeschäftigten zum Durchbruch zu verhelfen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2013, Seite 2, Inland

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