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Tafeln weisen Kritik zurück

Neubrandenburg. Der Bundesverband Deutsche Tafel hat Kritik an seiner Arbeit scharf zurückgewiesen. »Durch unsere Helfer, die 1,5 Millionen Menschen versorgen, verfestigt sich die Armut in Deutschland nicht – durch Krankenkassen verfestigen sich ja auch keine Krankheiten«, sagte der Bundesvorsitzende Gerd Häuser am Donnerstag in Neubrandenburg der Nachrichtenagentur dpa. Im Gegenteil: Die Tafeln übernähmen ehrenamtlich die Daseinsvorsorge, die dem Staat obliege, und machten so auf Armut aufmerksam. Um diese zu beseitigen, müsse es eine gesellschaftliche Umverteilung geben. Kritiker werfen den Tafeln vor, die gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen durch ihre Arbeit zu festigen. Die Tafeln verteilen seit 20 Jahren Lebensmittel an Bedürftige. In Neubrandenburg findet im Juni das Bundestreffen der 880 deutschen Tafeln statt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2013, Seite 4, Inland

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