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Putin fordert Stopp von Waffenlieferungen

Berlin. Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen Stopp aller Waffenlieferungen an die syrische Opposition gefordert. In einem am Freitag veröffentlichten Interview der ARD verwies er auf einen Zeitungsbericht, nach dem die Oppositionstruppen im syrischen Bürgerkrieg in letzter Zeit mit 3500 Tonnen Munition und Rüstungsgütern versorgt worden sind. »Das muß gestoppt werden«, sagte er kurz vor seinem Deutschland-Besuch. »Es gibt völkerrechtliche Normen, nach deren Maßgabe Waffenlieferungen an die Gruppierungen, die die Situation in dem einen oder dem anderen Land auf bewaffnetem Wege destabilisieren wollen, unzulässig sind.« Die russischen Waffenlieferungen an das Regime von Baschar Al-Assad verteidigte Putin dagegen. »Man sagt uns immer wieder, Rußland liefere Waffen an Assad. Aber es gibt keine Verbote für Waffenlieferungen an die amtierenden legitimen Regierungen.« (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2013, Seite 1, Ausland

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