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Nein zu UN-Vertrag zu Waffenhandel

New York. Iran, Syrien und Nordkorea haben das erste globale Abkommen zum Waffenhandel blockiert. Die drei Länder lehnten am Donnerstag einen UN-Vertragsentwurf ab, mit dem der Handel mit konventionellen Waffen weltweit reguliert werden soll. Die Regierungen in Teheran, Damaskus und Pjöngjang kritisierten den Vertragstext als mangelhaft. Zudem würden darin keine Waffenverkäufe an Rebellen verboten, monierten sie. Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant forderte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auf, den Entwurf möglichst schnell der UN-Vollversammlung zur Abstimmung vorzulegen. Diese könnte Diplomaten zufolge frühestens am Dienstag stattfinden. Wenn der Vertrag von der Vollversammlung angenommen wird, müßte er noch von mindestens 50 Mitgliedstaaten unterzeichnet und ratifiziert werden, um in Kraft treten zu können.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2013, Seite 1, Ausland

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