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Razzia wegen Kindesmißbrauchs

Frankfurt am Main. Mit einer bundesweiten Razzia sind Polizei und Staatsanwaltschaft gegen rund 40 im Internet aktive mutmaßliche Kinderschänder vorgegangen. Die Beschuldigten seien zwischen 20 und 72 Jahre alt und stünden im Verdacht, Minderjährige während Chat-Sitzungen in sozialen Netzwerken mißbraucht zu haben, teilten der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) und der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) am Dienstag in Wiesbaden mit. Bei den Durchsuchungen seien viele Datenträger gesichert worden. Die gesamten Ermittlungen werden von der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main und dem hessischen Landeskriminalamt (LKA) geführt. Die Verdächtigen sollen im September 2012 versucht haben, sich in Chats gegenüber Minderjährigen als Gleichaltrige auszugeben, um sich deren Vertrauen zu erschleichen. Dann sollen sie sexuelle Handlungen vor der Webcam vorgenommen haben oder die Kinder zu solchen aufgefordert haben. Solche Taten werden auch als »Cybergrooming« bezeichnet.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2013, Seite 4, Inland

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