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Anschlag und Proteste in Pakistan

Islamabad. Bei einem Angriff auf das Büro eines regionalen Verwaltungschefs sind im Nordwesten Pakistans drei Polizisten und zwei Angreifer gestorben. Fünf weitere Polizisten seien bei dem Schußwechsel am Montag in der Provinzhauptstadt Peshawar außerdem verletzt worden, sagte ein Beamter. Acht bis zehn Angreifer sind demnach mit einem Auto vor das Büro des Verwaltungschefs der Region Khyber gefahren und haben das Feuer eröffnet.

Unterdessen haben sich die Frauen in der Provinz Baluchistan im Südwesten Pakistans nach einem Anschlag auf Schiiten mit mehr als 80 Toten am Wochenende geweigert, die Opfer zu beerdigen. Bis zu 4000 Frauen starteten am Sonntag abend eine Sitzblockade in der Provinzhauptstadt Quetta und setzten diese am Montag im nahegelegenen Hazara fort, wo sich der Anschlag ereignet hatte, wie der Polizeichef von Quetta sagte. Die Frauen wollten die Toten so lange nicht bestatten, bis die Behörden die Verantwortlichen des Bombenanschlags zur Rechenschaft ziehen. Im ganzen Land traten zudem Menschen aus Protest gegen die Angriffe auf Schiiten und zur Forderung nach besserem Schutz in Streik. (dpa/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2013, Seite 6, Ausland

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