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Darfur: Kämpfe um Goldminen

New York. Bei Kämpfen um die Kontrolle über Goldminen in der sudanesischen Unruheregion Darfur sind nach UN-Angaben bereits mehr als 100 Menschen getötet worden. Mehrere Dörfer im Norden Darfurs seien in diesem Monat bei den Gefechten zwischen rivalisierenden Stämmen abgebrannt und geplündert worden, teilte UN-Sprecher Martin Nesirky am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit. Rund 70000 Menschen seien aus ihre Häusern in der Gegend geflohen. Da die Kämpfe in den vergangenen Tagen leicht abgeflaut seien, habe die UN-Mission UNAMID 75 Tonnen Hilfsmittel in die Region geschickt, sagte Nesirky weiter. Zudem sollten Lastwagen des Welternährungsprogramms geschützt werden, die ebenfalls dorthin fahren sollten. Die Sicherheitslage sei weiter angespannt.

Laut dem UN-Sprecher stehen sich bei dem Konflikt um die Dschebel-Amir-Goldminen die Stämme Beni Hussein und Aballa gegenüber. Die UNO habe versucht, Beobachter in die Region zu entsenden. Bewaffnete Gruppen hätten jedoch Straßensperren errichtet.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2013, Seite 6, Ausland

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