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Konferenz für eine andere Gesellschaftsordnung
Rosa-Luxemburg-Konferenz
Eine weitere Besonderheit der kommenden Konferenz ist der Block, der sich mit politischen Gefangenen in den USA beschäftigt. Grüße von den Cuban Five und Mumia Abu-Jamal gehören schon seit Jahren dazu. Erstmals haben Sundiata Acoli (ehemals Black Panther Party, Black Liberation Army), David Gilbert (ehemaliger Kämpfer des Weather Underground) und Oscar López Rivera (Unabhängigkeitskämpfer aus Puerto Rico) Beiträge für diese Konferenz in ihren Gefängniszellen vorbereitet. Über die Situation der politischen Gefangenen in den USA und den industriellen Komplex, der mit der Ausbeutung von Gefangenen Profite erwirtschaftet, berichtet der Publizist und Dozent Dan Berger. Weitere Referenten aus Lateinamerika werden uns an diesem Tag auch praktisch erleben lassen, daß die Welt größer als Deutschland und die Europäische Union ist.
Zur Zeit prüfen wir, ob wir einen Live-Stream organisieren, damit Teile der Konferenz wie etwa die abschließende Podiumsdiskussion direkt über das Internet mitverfolgt werden können. Allerdings ist so die Stimmung der Konferenz nicht wirklich authentisch zu vermitteln. Denn neben dem offiziellen Programm finden an Ständen und Workshops viele Gespräche statt, kann man für einige Stunden hautnah spüren, wie es ist, wenn Linke aus Ost und West, Junge und Ältere, Wohlhabendere und Arme gemeinsam für eine andere Gesellschaftsordnung einstehen. Nicht ohne Grund wird die Rosa-Luxemburg-Konferenz gerade deshalb als Jahresauftakt der marxistischen Linken wahrgenommen, als ein Ereignis, das Kraft gibt und Orientierung vermittelt. Sichern Sie sich deshalb Ihre Eintrittskarte über den Bestellcoupon in der Zeitung, über das Internet auf der offiziellen Seite (rosa-luxemburg-konferenz.de) oder direkt in der jW-Ladengalerie. Restkarten sind auch an der Tageskasse erhältlich.
Verlag junge Welt
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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