Zum Inhalt der Seite

USA erkennen syrisches Bündnis nicht formell an

Perth. Die USA haben dem neu gegründeten syrischen Oppositionsbündnis ihre Unterstützung signalisiert, ohne es jedoch formell anzuerkennen. Die Gruppierung müsse zeigen, daß sie Einheit, Demokratie und Pluralität in Syrien voranbringen könne, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Mittwoch im australischen Perth. Dann seien die USA bereit, mit dem Bündnis zusammenzuarbeiten. Clinton kündigte zugleich eine Aufstockung der Hilfsgelder um 30 Millionen Dollar auf nunmehr fast 200 Millionen Dollar an. Als erstes europäisches Land hatte Frankreich am Dienstag das Oppositionsgremium als legitime Vertretung des syrischen Volks anerkannt.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!