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FDP-Minister wollen andere Krisenpolitik

München/Frankfurt am Main/Hannover. Die Wirtschaftsminister Bayerns, Hessens und Niedersachsens haben sich in einem gemeinsamen Positionspapier für eine politische Kehrtwende in der Euro-Krise ausgesprochen. Statt einer »Politik immer größerer Rettungsschirme mit Problemverschleppung und Vertuschung« müsse ein ernsthafter Reformkurs eingeschlagen werden, forderten Martin Zeil, Florian Rentsch und Jörg Bode (alle FDP) am Montag. Die Europäische Zentralbank dürfe kriselnde Staaten nicht weiter mit Krediten unterstützen oder Banken mit Geld versorgen, heißt es in dem Papier. Statt dessen sollten die Krisenländer mit Reformen in der Verwaltung, am Arbeitsmarkt und in der Steuerpolitik wieder wettbewerbsfähig werden. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2012, Seite 4, Inland

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