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Tote bei Protesten im Sudan

Khartum. Bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Omar Al-Baschir wurden am Dienstag abend in der Hauptstadt der sudanesischen Provinz Süd-Darfur, Nyala, mehrere Menschen getötet. Die sudanesische Nachrichtenagentur SUNA berichtete von acht, Aktivisten der Organisation Sudan Change Now von zwölf Todesopfern, darunter vorwiegend Schüler. Mindestens 50 weitere Personen wurden den Angaben zufolge verletzt. Ausgelöst wurden die Proteste durch die Erhöhung der Treibstoffpreise zu Beginn der Woche. Am Dienstag protestierten daraufhin Hunderte in Nyala gegen die Kürzungspolitik der Regierung, die Polizei ging mit scharfer Munition gegen die Demonstranten vor. Seit Anfang Juni kommt es im Sudan immer wieder zu Kundgebungen, die sich gegen den Preisanstieg bei Lebensmitteln und Benzin richten. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2012, Seite 6, Ausland

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