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Burschenschafter ­verliert Prozeß

Bonn. Ein Funktionär der deutschen Burschenschaften muß sich Rechtsextremismusvorwürfe gefallen lassen. Das entschied das Landgericht Bonn am Mittwoch. Ein anderes Mitglied einer schlagenden Verbindung darf dem Urteil zufolge weiter behaupten, der Schriftleiter der Burschenschaftlichen Blätter, Norbert Weidner, sei »höchstwahrscheinlich einer der Köpfe der rechtsextremen Bewegung, die aus Burschenschaftern, NPD und Kameradschaften besteht«, und strebe die Gründung einer »rechtsextremen Studentenpartei« an. Weidner hatte auf Unterlassung der Äußerungen geklagt.

(dapd/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2012, Seite 5, Inland

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