-
23.05.2012
- → Kapital & Arbeit
Hypothekenbetrug: Banken verklagt
New York. Die US-Regierung hat wegen Verlusten aus Hypothekenschulden drei Klagen gegen eine Gruppe von großen Kredit-instituten eingereicht, darunter auch die Deutsche Bank. Der Einlagensicherungsfonds FDIC wirft den Banken vor, die Risiken von Wohnungsbaudarlehen falsch dargestellt zu haben. Dadurch sei Investoren ein Schaden entstanden. Die US-Behörde tritt als Insolvenzverwalter für zwei kleinere Kreditinstitute aus dem Bundesstaat Illinois auf, die die Hypotheken von den Geldhäusern übernommen hatten, und fordert insgesamt 92 Millionen US-Dollar. Die beiden Banken Citizens National und Strategic Capital gingen im Mai 2009 in die Pleite. Zu den angeklagten Geldhäusern gehöre auch die Bank of America, die Citigroup und JPMorgan Chase. Eine Deutsche-Bank-Sprecherin wollte sich nicht zu der bereits am Freitag eingereichten Klage äußern.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit