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Proteste gegen Taiwans Präsidenten

Taipeh. Zum Beginn seiner zweiten Amtszeit hat der wiedergewählte taiwanische Präsident Ma Ying-Jeou eine Fortsetzung seiner bisherigen Politik gegenüber China angekündigt. Sie beinhalte eine Beibehaltung des Status quo mit einem Nein zur Vereinigung Taiwans mit der Volksrepublik, keine eigene Unabhängigkeitserklärung und keinen Einsatz von Gewalt, sagte Ma am Sonntag in Taipeh. Am Samstag protestierten Zehntausende Menschen gegen die Politik seiner Regierung. Teilnehmer kritisierten vor allem die Wirtschaftspolitik, darunter die nach Mas Wiederwahl im Januar angekündigte Erhöhung der Preise für die Energieversorgung und mangelnde Berufsaussichten für Hochschulabsolventen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2012, Seite 6, Ausland

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